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CDU OV Gau-Algesheim
 
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Aktuelles

Januar 2017

Zur Diskussion um die Lärmschutzwand am neuen Baugebiet an der Berliner Straße in Gau-Algesheim steuert die CDU-Fraktion im Gau-Algesheimer Stadtrat einige Fakten bei. „Der Lärmschutz war notwendig, um das Baugebiet realisieren zu können", so CDU-Fraktionsvorsitzender Gracjan Modrzyk. Die angrenzenden Gewerbebetriebe waren schon zuvor dort ansässig und genössen daher Bestandsschutz. Aus diesem Grund hätten sie den ursprünglichen Bebauungsplan gerichtlich angegriffen und auf hinreichenden Lärmschutz bestanden. „Aus diesem Grund war die Stadt Gau-Algesheim gezwungen die Lärmschutzwand in den Bebauungsplan aufzunehmen", so Modrzyk.

Der Vorwurf, es hätte sich bisher niemand über den von den Betrieben ausgehenden Lärm beschwert, greife nicht durch. Denn nach geltendem Bauplanungsrecht müsse ausreichender Lärmschutz bereits im Bebauungsplan berücksichtigt werden; man könne nicht erst etwaige Beschwerden von Anwohnern abwarten. Ein Sachverständiger habe daher errechnet, ob es Lärmschutz geben müsse und wie groß die Lärmschutzwand dimensioniert werden müsse. Nach diesen Vorgaben wurde nun die Wand errichtet.

Neue Gewerbebetriebe dort anzusiedeln anstatt Baugrundstücke zu schaffen, sei für die Stadt ebenfalls keine Option gewesen. „Zum einen hätte die umgebende Wohnbebauung womöglich durch eine (eventuell noch längere und höhere) Lärmschutzwand von diesem Gewerbegebiet abgetrennt werden müssen, zum anderen entspricht es nicht dem städtebaulichen Konzept der Stadt, südlich der Bahnlinie neues Gewerbe in Gau-Algesheim anzusiedeln", so Modrzyk weiter.

Genauso wie man sich vorher über die ungenutzte, hässliche Brachfläche mitten in der Stadt beschwert und eine Bebauung gefordert habe, beschwere man sich nun über die Lärmschutzwand. „Die Stadt Gau-Algesheim hatte jedoch nur die Wahl, eine Bebauung samt Lärmschutzwand zuzulassen oder die Brachfläche dauerhaft ungenutzt zu lassen", so Modrzyk weiter, dem Stadtrat sei von Anfang an klar gewesen, dass die Lärmschutzwand kein „Hingucker" sein werde.

„Wenn aber das Gelände vollständig bebaut und die Umgebung der Wand begrünt worden ist, wird sich der optische Eindruck der Lärmschutzwand deutlich abschwächen", so Modrzyk abschließend.

 


 

November 2016

Die CDU informiert über die neuesten Entwicklungen in der Gau-Algesheimer Kommunalpolitik:

Ausbau und Neugestaltung der Neugasse vom Marktplatz bis zum Pfarrhaus
In der Sitzung am 24.11.2016 entscheidet der Stadtrat über die Form des Ausbaus der Neugasse zwischen Marktplatz und Schlossgasse.
Die CDU spricht sich für einen niveaugleichen Ausbau aus (analog den in der Altstadt bereits durchgeführten Straßenmodernisierungen). Die Fahrbahn wird wie der Marktplatz gepflastert, also optisch wird damit der Marktplatz zur Kirche hin erweitert. Im Gehwegbereich werden größere Pflasterplatten verlegt, damit die Fußgänger ohne Stolperstellen laufen können. Auch erfolgt eine optische Aufwertung dieses Straßenabschnitts, indem die historische Kirchenmauer illuminiert wird. Aufgrund der Enge und dem kurvigen Verlauf der Straße wird die neu gestaltete Straße später als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der Ausbau dieses Teils der Neugasse ist die letzte Baumaßnahme im Rahmen der Städtebauförderung, die Ende 2016 ausläuft.

Umgestaltung Marktplatz kommt später
Das Land Rheinland-Pfalz hatte seine Finanzierungszusage für die Neugestaltung des Marktplatzes zurückgezogen, sodass diese Maßnahme erst im Rahmen des nächsten Städtebausanierungsprogramms umgesetzt werden kann. Die CDU wird sich dafür einsetzen, dass Gau-Algesheim in dieses neue Programm aufgenommen wird.

Straßenausbau in der Kaiser-Karl-Straße
Darüber hinaus werden die Bauarbeiten für den Ausbau der Kaiser-Karl-Straße vergeben. Der dortige Straßenbelag ist uneben und weist Verdrückungen und Schlaglöcher auf. Auch müssen Hauskanalanschlüsse erneuert werden. Aus diesen Gründen ist ein grundhafter Ausbau unumgänglich. Die neue Straße wird niveugleich ausgebaut. Die schmalen Schrammborde, die als Bürgersteig kaum genutzt werden können, werden beseitigt. Mittig wird eine Asphaltfahrbahn aufgebracht, rechts und links davon wird die Straße modern gepflastert. Nach dem Ausbau wird eine Anwohnerstraße zur Verfügung stehen, die heutigen Anforderungen an eine Gemeindestraße gerecht wird.

Daneben erhalten demnächst die Straße An der Layenmühle (im östlichen Bereich zwischen der Einmündung Im Brühl und im Hippel) und der kleine Parkplatz in der Straße Im Weiher eine neue Straßendecke, da diese schadhaft ist. Hier ist ein grundhafter Ausbau (noch) nicht nötig.

Radweg nach Ingelheim
Auch wird der Radweg Richtung Ingelheim ausgebaut. Die Fahrbahn dieses gerade von Schülern stark genutzten Weges ist schadhaft und ist in den Seitenbereichen teilweise weggebrochen. Zur Zeit ist der Weg ist in seinem Verlauf unterschiedlich breit und bei Regen bilden sich große Pfützen. Die Wegführung wird beim Ausbau leicht geändert und der Fahrradweg dadurch übersichtlicher. Diese Maßnahme wird durch hohe Zuschüsse des Landes gefördert.

Alle vorgenannten Maßnahmen wurden von der CDU Gau-Algesheim initiiert und vorangetrieben zur Sicherstellung einer verkehrsgerechten und den Bedürfnissen angepassten Infrastruktur, die von allen Verkehrsteilnehmern gut und sicher genutzt werden kann.

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